Hampton Court Palace: Schauplatz tragischer Schicksale und einer der unheimlichsten Orte Englands

Shownotes

Vor den Toren Londons erhebt sich ein Palast, in dessen Mauern sich einige der dramatischsten Geschichten der britischen Geschichte abgespielt haben. Hampton Court Palace war über zwei Jahrhunderte hinweg Residenz von Königen und Königinnen, Schauplatz politischer Intrigen, rauschender Feste und tragischer Schicksale. Und für viele Besucher ist es bis heute einer der unheimlichsten Orte Englands.

In dieser Folge BRITPOD – England at its best nehmen Euch Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling mit nach Hampton Court Palace. Hier herrschte Heinrich VIII., hier wandelten seine berühmten Ehefrauen durch die endlosen Gänge des Palastes, und hier soll bis heute der Geist von Catherine Howard erscheinen. Die junge Königin wurde wegen angeblicher Untreue verhaftet und später hingerichtet. Der Legende nach läuft sie noch immer schreiend durch die sogenannte „Haunted Gallery“, auf der verzweifelten Suche nach Gnade. Besucher berichten bis heute von einer seltsamen Atmosphäre an genau diesem Ort.

Doch Hampton Court ist weit mehr als eine Geistergeschichte. Alexander und Claus erkunden die gewaltige Great Hall mit ihrem beeindruckenden Hammerbalkendach, besuchen die historischen Küchen, in denen einst hunderte Mitarbeiter täglich Mahlzeiten für den königlichen Hof zubereiteten, und entdecken einen der ältesten Tennisplätze der Welt. Lange bevor Wimbledon existierte, spielte Heinrich VIII. hier bereits eine frühe Form des Tennissports.

Außerdem führt die Reise zu Thomas Wolsey, dem mächtigen Kardinal, der den Palast ursprünglich errichten ließ, zu Elisabeth I., die hier königliche Empfänge veranstaltete, und zu Charles I., der während des Englischen Bürgerkriegs in Hampton Court festgehalten wurde und der Überlieferung nach sogar kurz vor seiner Hinrichtung noch Tennis gespielt haben soll.

WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best.

Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: England at its best, der große Brit-Pod.

00:00:07: Mit Alexander Klaus Stecher und Klaus

00:00:09: Bealing!

00:00:10: Hallo und willkommen.

00:00:11: heute besuchen wir Hampton Court Palace für euch.

00:00:14: das ist ein Schloss im äußersten Südwesten London in Richmond

00:00:17: up on Fanks

00:00:19: Und dieses Schloss war von fünfton achtundzwanzig bis siebzehn, die bevorzugte Residenz der englischen und britischen Könige.

00:00:26: Ursprünglich im Tudor-Styl erbaut, ganz lange bewohnt von Heimricht dem Achten.

00:00:32: Hier gab es königliche Hochzeiten, geburten Sterbefälle.

00:00:36: hier spuckt ist und wir wollen's für euch angucken.

00:00:39: Hampton Court Palace gleich

00:00:41: alles dazu

00:00:41: heute bei uns!

00:00:47: So hier stehe ich jetzt vor allem der geschichtsträchtigsten Orte Englans Hampton court palace.

00:00:54: Die roten Backsteinmauern leuchten jetzt in der Mittagssonne und über dem Tor prankt ja immer noch das königliche Wappen Heinrichs des Achten.

00:01:02: Das würde hier ein Ort an dem Macht, Liebe und Tragödie so dicht beieinander lagen wie kaum sonst in

00:01:10: Europa.".

00:01:10: Und dass alles nur weil ein Kardinal zu viel gebaut oder ein Königssofie geheiratet hat?

00:01:16: Ja lieber Klaus!

00:01:17: Ganz genau, denn bevor Hand im Court zur Heinrichsprach-Residenz wurde war es das Meisterwerk eines Mannes namens Thomas Wallsley.

00:01:26: Er war Kardinal, Lordkanzler und überhaupt der Strippenzier in der Zeit von Heinrich

00:01:31: VIII.,

00:01:32: aber fifteenhundertfünfzend begann er hier zu bauen größer reicher prächtiger als alles was der König Heinrich IX.

00:01:40: selbst besaßen.

00:01:41: so etwas ist ja immer gefährlich Aber Wohlsley konnte Heimrichsscheidung von Katharina von Aragon leider nicht durchsetzen.

00:01:48: Der Papst hat sie bekanntlich verweigert und der König beschloss, haben seine eigene Kirche zu gründen – die Church of England, die anglikanische Kirche!

00:01:56: Und damit war Wohlsleys Macht vorbei und Heimricht nahm ihm kurzerhand den Palast einfach wieder ab.

00:02:02: Übrigens auch andere Besitztümer, die er hatte.

00:02:04: Also ein königlicher Immobilienraub mit gürtlicher Begründung oder?

00:02:09: Ja

00:02:09: das kann man so treffend formuliert haben lieber Glaus.

00:02:12: und damit begann dann auch Hampton-Court's schillernste Ära.

00:02:26: In Richter Achte liebte er prunkvolle Hallen und noch mehr liebde er bekanntlich die Frauen, die darin wandelten.

00:02:33: Sechs Ehefrohen waren es insgesamt sechs Schicksale also und fast alle auf irgendeine Weise mit Hampton Court Palace verbunden.

00:02:40: Hier trafer Anne Boleyn.

00:02:46: Also, es gibt Dinge, die passiert sind.

00:02:55: Aber ich habe nichts gesehen.

00:03:12: Es ist nun der Haunted Gallery.

00:03:17: So, according to the story.

00:03:19: When The King was alerted To the fact that she had been unfaithful to him and She was put on a house of rest Here I happen to call Pallas'.

00:03:26: The Story has it That she managed to escape from her guards Round down the palace to that gallery Which is just On this side of the Chapel Royal.

00:03:34: She was hoping to find A king at prayer so she could ask Him for mercy.

00:03:39: The king never opened the doors, the guards called Her And she was dragged back to end.

00:03:43: eventually She would take into a table Under where she was beheaded.

00:03:46: Niemand sprach mit ihr wieder.

00:03:48: Für etwa zehn Jahre.

00:03:49: Und dann ... Leute, die in diesem Palais leben, in den Wohnungen, nur auf der Seite des Korridors oder des Galleries, starten zu beklagen von diesen offenen Geräuschen.

00:03:57: Eine Frau, eine Schreie.

00:03:59: Es war wirklich eerie.

00:03:59: Wir wissen nicht, ob sie die Geschichte gemacht haben oder nicht, weil wir denken, dass sie hoffen, bessere Wohnungen im Palais zu bekommen.

00:04:15: Aber ob sie eine Geschichte gemacht hat oder nicht... Das ist der Ort in dem Palais, wo uns die meisten Besucher kommen und gehen.

00:04:26: Ich fühle mich nicht gut hier.

00:04:28: Ja, noch heute erzählen Besucher dass man sich hier hört.

00:04:34: Ein Schrei ein kalter Luftzug und dann stille.

00:04:38: Die Houndet Gallery ist wohl eine der berühmtesten Spukorte Englans.

00:04:43: Wenn Heinrich geahnt hätte, dass seine Damen noch Jahrhunderte später durch die Flure spucken, hätte er vielleicht doch etwas sanfter regiert?

00:04:50: Oder er hätte ihnen einfach verboten zurückzukommen!

00:05:00: Wie Gott lebte befand sich im Zentrum der Macht und der Küche.

00:05:05: Denn die hier beschäftigten über zweihundert Köche mussten täglich mehr als tausend sechshundert Mahlzeiten zubereiten.

00:05:12: Allein die Bäckerei verbrauchte viertausend Brote pro Tag und in den Weinkellern lagerten bis zu dreihundert Fässer, Wein-und Ale.

00:05:20: Ein Königreich für einen Magen kann man da nur sagen?

00:05:23: Oder vielleicht sogar zwei!

00:05:24: Denn Heimrichte Achte war berüchtigt für seine Festgelage, ganze Nächte lang wurde gespeist, getanzt und musiziert.

00:05:32: Die Great Hall war Bühne- und Thronensaal zugleich mit Wandtäppichen aus Brüssel, geschnitzten Eichenholz und einem Dachgewirbe das man auch heute eher fürchtig bestaunen kann.

00:05:42: Aber Heinrich VIII.

00:05:43: war ja nicht nur Genießer, er war auch Sportler und begeisterter Tennis-Spieler.

00:05:47: Hemdenkord beherbergt noch heute einen der ältesten Royal Tennis Cords in der Welt.

00:05:52: Er baut um Fünfzehnhunderteisig.

00:05:54: Das muss ich mal vorstellen...

00:05:55: Also lange bevor Wimbledon erfunden

00:05:57: war?

00:05:58: Ja genau!

00:05:58: Und Heinrich war wohl einer der ersten die beim Tennis Spiel so laut fluchten, dass man es bis in die Kapelle gehört hat.

00:06:14: Jetzt gucken wir mal für euch die große Küche an mit ihren sechsundert Mitarbeitern wie wir im Schnitt twelvehundert Gäste arbeiten mussten.

00:06:26: Das sieht mehr als beeindruckend aus!

00:06:34: Hier in der Siederei, im Boilinghaus wurden jeden Tag hunderte von Fleischstücken in einem einzigen Topf gekocht und das hat natürlich die Zubereitung beschleunigt denn anschließend wurde das Fleisch gebraten was gut für den Geschmack war.

00:06:48: Verschiedene Fleischsorten wie zum Beispiel Rind oder Hamel wurden besonders oft verwendet Und besonders edle Fleischsorten wurden natürlich der Tafel des Monarchens vorbehalten.

00:06:59: Der Lohn des Personals wurde übrigens mit zu gehackten Fleischstücken aufbereitet, die dann wieder mit nach Hause nehmen durfte zu seiner sonstigen Gage, die er dafür bekam.

00:07:10: Das war eigentlich schon eine hübsche Sondervergütung für alle, die in den Küchen gearbeitet haben.

00:07:16: Jetzt kommen wir zur einer riesigen Feuerstelle, die man hier sehen kann.

00:07:20: Das ist ungefähr zehn- bis zwanzigmal so groß wie ein normaler Kamin.

00:07:24: Und da gibt es gusseisende Ständer, in denen man stangen hängen konnte an denen das Fleisch sozusagen gedreht wurde, bis es durch war.

00:07:33: Woah!

00:07:33: What a cozy wonderful fire place here!

00:07:36: That's good, yeah... You spend your time all the time?

00:07:39: No no no

00:07:40: I'm part of the same team, people who wear red coats.

00:07:43: So few of us have been trained to look up for the fire and make it Nicht wie ein

00:07:49: Tour-Guy oder so.

00:07:50: Nein, kein

00:07:51: Tour-GUY, nein!

00:07:52: Aber unsere Rolle ist es auch, die Geschichte der Palästin zu teilen mit der Visifik.

00:07:55: Die Fragen über die Paläste werden uns glücklich helfen.

00:07:58: Oh,

00:07:58: das wäre toll!

00:07:59: Ja... Wie viele Menschen hier leben und arbeiten in dieser Küche?

00:08:04: So, ca.

00:08:05: hundert

00:08:05: Leute.

00:08:05: Hundert Leute für eine

00:08:07: Woche?

00:08:07: In der Küche.

00:08:09: Und nur eine Frau.

00:08:11: Wenn der König hier war, weil Hamta called Palace was a pleasure palace ... Es war ein Ort, wo er für Holidays kamen.

00:08:42: Nach Heinrichs' achten Tod, im Jahr fifteen, sieben und vierzig ging Hemdenkorde übrigens an seinen Sohn Edward dem Sechsten.

00:08:49: Dann mal kurz an Mary Tudor und schließlich auch an Elisabeth die Erste.

00:08:54: die unverheiratete Königin, wie sie so gerne hieß.

00:08:57: Sie nutzte den Palast allerdings nur selten denn die kalten Mauern erinnerten sich auch zu sehr an ihren Vater.

00:09:03: aber es war unter Elisabeth dass England seine größte maritime Blüte erlebte und Hemdenkord wurde die Bühne von Royalen empfängen.

00:09:12: dann Ein Jahrhundert später wurde Hemtencourt der Neuzungsschauplatz eines historischen Dramas, nämlich König Charles I., der den Anspruch der absoluten Monarchie verteidigen wollte.

00:09:23: Wurde während des Bürgerkriegs hier in Hemdencourt festgehalten – man sagte habe noch am Tag vor seiner Hinrichtung im Jahr sixteenhundundvierzicht Tennis gespielt – eben auf demselben Platz den Heimrichter VIII.

00:09:35: einst erbauen ließ.

00:09:36: Ein

00:09:36: König, der dem Tod ins Auge blickt und lieber spielt als flieht?

00:09:40: Das ist ja

00:09:41: fast!

00:09:41: Britisch durch.

00:09:43: Ja, und danach?

00:09:45: England wurde ja zur Republik unter Oliver Cromwell aber die Mauern von Hemdenkord blieben stehen und sind heute noch Zeugen eines Königtums im Wandel.

00:10:07: Und als William III.

00:10:08: dann schließlich irrigierte mit Queen Mary II.

00:10:11: und sixundneunundachtzig den Thronbestieg wollten sie den alten Tüllerpalast einfach modernisieren.

00:10:17: Sie beauftragten niemand geringeren als Sir Christopher Wren Den Architekten übrigens auch von der St.

00:10:22: Paul's Cathedral und Ren entwarf prächtige, barocke Flügel, Marmone Treppenhäuser, symmetrische Gärten alles im französischen Stil.

00:10:31: Mit anderen Worten Tudor trifft Versailles.

00:10:35: Ja ganz genau!

00:10:36: Ein königlicher Stilbruch kann man auch sagen.

00:10:38: aber Ren konnte sein Werk leider nie vollenden.

00:10:41: König William Starb seine Frau Mary auch Und Queen Anne die darauf folgte Die hatte ganz andere Pläne und das Ergebnis war ein halber Palast Halbtuder Halb-Barock, ein architektonisches Zwiegespräch also über Englans Identität.

00:11:04: Im Jahr neunzehntsechsundachtzig zerstörte übrigens einen Großbrand ganz große Teile der königlichen Gemächer.

00:11:09: das Dach der Königskammern stürzte sogar ein aber in mühevoller Kleinarbeit wurde alles wieder rekonstruiert und restauriert mit originalgetreuen Materialien und Techniken der damaligen Zeit.

00:11:20: Und heute sieht man eigentlich kaum was da einst verbrannt ist.

00:11:24: und das ganze hier ist ein Sinnbild dafür wie Englans Monarchie selbst immer wieder aus der Asche auferstehen konnte.

00:11:37: Heute besuchen jährlich über eine Million Menschen Händenkort, sie kommt zur Flower Show die hier stattfindet zu großen Konzerten, zu Shakespeare-Aufführungen unter freiem Himmel und viele verirren sich dann auch ins berühmte Labyrinth des Gartens das wir in der dritte um ein paar hundert Anlegen lesen.

00:11:54: und es ist heute noch ein Symbol für die verschlungene Pfade der Geschichte.

00:11:59: Tja, den könnte man durchaus finden.

00:12:01: Oder Anne Boleyn in The Haunted Gallery.

00:12:04: Catherine Howards in der Kapelle oder den Tennisspieler König Schalz im Ersten vor seiner Hinrichtung im Hof?

00:12:12: Vielleicht ist ja Hemdencourt deshalb so faszinierend weil sich hier Geschichte, Mythos und Gegenwart überlagern wie Licht auf alten Glas.

00:12:41: Und wenn man durch die Hallen von Hemdenkort geht dann hört man sie Die Echos der Macht.

00:12:46: Hier wurde geliebt, gefürchtet, betrogen und verloren Und doch bleibt er Palast mehr als ein Museum.

00:12:53: Er ist an spiegelbritischer Identität sehr widersprüchlich prachtvoll unvergänglich.

00:12:59: Oder wie Heinrich VIII vielleicht gesagt hätte Was bleibt?

00:13:02: Ist der Wille des Königs?

00:13:04: Tja!

00:13:04: Und was bleibt ist Geschichte.

00:13:09: Herzlichen Dank fürs Zuhören.

00:13:10: Wenn es euch gefallen hat gebt uns gerne ein paar schöne Bewertungen Sterne oder schreibt einen

00:13:15: Review

00:13:15: zu unserem Britpot Und wenn ihr Anregungen, Ideen oder irgendwelche Themenvorschläge habt schreibt uns auch gerne eine WhatsApp unter der Nummer Null Acht Eins Fünf

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00:13:29: Könnt Ihr auch gleich nochmal im Begleittext unseres Podcasts nachlesen?

00:13:32: Am besten speichert ihr diese Nummer wie einen neuen Kontakt zum Beispiel unter dem Namen Britport ab und schon könnt ihr mit uns kommunizieren!

00:13:39: Herzlichen Dank und bis zur nächsten Ausgabe von England Edits Fest – Der große Britport.

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